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Beispielhafte Ökobilanz einer Klinik

13.06.2013

Nachhaltige Kostensenkung dank moderner Energiestandards:
Der Druck auf Krankenhäuser, mit knappen Mitteln zu wirtschaften, ist enorm. Es gibt kaum eine Klinik, die nicht mit spitzer Feder rechnen muss. Alleine die Energiekosten pro Bett betragen pro Jahr gut 3.300 Euro. Da liegt es nahe, den Energieverbrauch zu drosseln – und nachhaltig und ressourcenschonend zu sparen. Denn mit den richtigen Modernisierungsmaßnahmen können diese Kosten um 30 bis 40 Prozent gesenkt werden. Diesen Weg ist auch das St. Josef-Hospital Troisdorf in Nordrhein-Westfalen gegangen und hat das Kesselhaus, die Wärmezentrale des Krankenhauses, umfassend saniert: Heute erzeugt hier ein mit Gas betriebenes Blockheizkraftwerk per Kraft-Wärme- Kopplung nicht nur Strom. Die Abwärme wird zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung genutzt. Fast drei Millionen Kilowattstunden Wärme und etwa zwei Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt das Kraftwerk. Damit deckt es die Hälfte des Energiebedarfs des Krankenhauses. Zugleich wurde der CO2-Ausstoß um etwa 1.200 Tonnen reduziert. „Mit der neuen Technik können wir die hausintern erzeugte Energie optimal ausnutzen. Wir haben geringere Kosten und eine beispielhafte Ökobilanz“, freut sich Karl Geßmann. Er ist Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH, des Trägers des St. Josef-Hospitals. Das Energiekonzept wurde von den Experten von Bilfinger HSG Facility Management entwickelt und umgesetzt. Das Unternehmen ist erfahrener Partner – auch wenn es darum geht, die rechtlichen Rahmenbedingungen von Krankenhäusern zu berücksichtigen. So wird nur der Eigenbedarf an Strom produziert, um die Gemeinnützigkeit nicht zu gefährden. Sowohl große als auch kleine Kliniken können ihre Gebäudetechnik energetisch optimieren – dabei sind Blockheizkraftwerke nur eine Möglichkeit. Auch durch eine Beleuchtungssteuerung mit Bewegungsmeldern und Tageslichtsensoren, effizientere Klimatechnik und Kälteversorgung kann der Energieverbrauch deutlich reduziert werden. Gerade Kühlsysteme sind ein spürbarer Kostenfaktor, denn nicht nur im OP, auch in der Radiologie müssen immer mehr technische Anlagen, wie beispielsweise Kernspintomografen, gekühlt werden.